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Presseberichte
Presseberichte des Jahres
Abitur an der EFS 2020
Kein Abiball, kein Abistreich, aber ein feierlicher Abschied nach allen Regeln, die Corona fordert: Insgesamt 34 Absolventen wurden in der Turnhalle der Eilun Feer Skuul verabschiedet, allerdings in zwei „Portionen“ – N-und G-Profil (naturwissenschaftlich und gesellschaftswissenschaftlich), auch das wegen Covid 19. Für den sehr festlichen Rahmen und ein stimmungsvolles Ambiente hatten – wie tags zuvor bei der Entlassungsfeier der Gemeinschaftsschule – Förderverein und junge Musiker aus der 9. und 10. Klasse (Leitung Diana Jeß) gesorgt. Dem Anlass entsprechend erschienen acht Abiturientinnen in der Föhrer Festtagstracht. Das diesjährige Jahrgangsmotto „A-bier-tur- wenigstens die Maß hat 1,0“ war nicht ganz zutreffend, denn Lina Ketelsen konnte als Jahrgangsbeste mithalten. „Ich schätze eure Leistung“, so Schulleiter Carl Wögens und unterstrich, dass immerhin 20 % der Klasse einen Abschluss mit der begehrten Eins vor dem Komma „hingelegt“ hätten. Außerdem lobte er, dass „insbesondere diese Klasse voller Menschen ist, die sehr aktiv waren“. Corinna Kriegeskorte, Klassenlehrerin des N-Profils und Oberstufenleiterin, nahm in ihrer Ansprache A-bier-tur buchstäblich auseinander und erinnerte an gemeinsame Ausflüge, Klassenfeste und an das A wie Anfang: Da sie in der 5. und 6. Klasse schon einmal Klassenlehrerin gewesen war, kannte man sich in der Oberstufe bereits. Die Abiturienten Louisa Ganzel und Leon Schaal widmeten sich der Frage, was denn einen guten Lehrer ausmache und kamen zu der Überzeugung, dass es auch dessen Schwächen seien. So plauderten sie ein wenig aus dem Nähkästchen und bewiesen, dass in 13 Jahren Schulzeit nicht nur bloßes Wissen vermittelt worden war. „Die wirklich guten Lehrer sind die, die ihren Beruf aus Leidenschaft ausüben“, so die beiden Ex-Schüler abschließend, die sich insbesondere bei ihrer Klassenlehrerin und deren Stellvertreter Timm Emser für die schulische und private Unterstützung bedankten. „Sie haben meine Schulzeit um 100% besser gemacht“, resümierte Schaal. Dankbar zeigten sich auch die „Kollegen“ Gilda Petersen und Mats Petersen aus dem G- Profil, die insbesondere ihren Klassenlehrer Sascha Rochhausen und Oberstufenleiterin Kriegeskorte hervorhoben. Die Freude, dass trotz Corona die Verantwortlichen einen Weg gefunden hatten, das Abitur feierlich zu begehen, stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Einen Blick in die Zukunft wagte Rochhausen, der sich ausführlich mit dem Deutschland-Report „Prognos“ auseinandergesetzt hatte und zu dem Schluss kam, dass sowohl Positives wie Negatives die nächsten 10 Jahre auf alle zukämen. „Lasst uns doch in zehn Jahren gemeinsam überprüfen, ob sich die Prognosen bewahrheitet haben“, schlug er vor und wünschte sich, hin und wieder etwas von seinen Schülern zu hören. „Ich war gerne euer Klassenlehrer“, gestand er zusammenfassend und fügte hinzu: „Es freut mich besonders, dass wir niemanden auf der Strecke gelassen haben.“ „Salvete discipuli et discupulae, parentes et magistri!“ Wer auf die deutsche Übersetzung des Philosophie- und Lateinlehrers Joachim Aulinger wartete, wartete vergebens. Stilvoll überreichte er Liv Kuhrt einen Preis für besondere Leistungen im Fach Philosophie und wurde letztlich doch verstanden: „Applaudite omnes!“ so seine Aufforderung und die Zuhörer spendeten Beifall. Für das beste Abitur erhielt Lina Ketelsen aus der Hand von Prof. Volkert Faltings den Preis der Ferring-Stiftung. Gleichfalls durfte sie sich auch über eine Würdigung für besondere Leistungen in den Naturwissenschaften freuen. Geehrt wurden auch Thore Ingwersen und Enya Reck für besondere Leistungen im Fach Physik. „Auf dich war immer Verlass“, dankte Wögens mit einem „Sozial-Preis“ Ronja Zimmermann und würdigte in besonderer Weise auch den jahrelangen Schülersprecher Kjelwin Strauß, der nicht nur in diversen Arbeitsgemeinschaften tätig war, sondern sogar den Vorsitz der Schulkonferenz übernommen hatte. „Herzlichen Dank für all das, was du uns gegeben hast.“ Die allgemeine Hochschulreife erworben haben: Kristin Carstensen, Julian Dillmann, Louisa Ganzel, Romina Hannich, Amelie Hansen, Finja Herrmann, Sina-Marie Hill, Thore Ingwersen, Josephin Karatas, Lina Ketelsen, Jaike Knudsen, Liv Kuhrt, Fion Kunz, Bennet Lohr, Chiara Lovizio, Mirco Pawlack, Gilda Petersen, Mats Petersen, Anne-Marie Pyhan, Enya Reck, Mads Riße, Godje Runge, Leon Schaal, Jan Schaper, Nadja Scherer, Jakob Schmidt, Luca Schulz, Seike Schwab, Hanna Sonnenberg, Fritz Specht, Kjelwin Strauß, Lasse Wagner, Katje Wieck und Ronja Zimmermann.
ger, Der Inselbote, 19.6.2020

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